Franquismus und Salazarismus: Legitimation durch Diktatur? Federico Fernández-Crehuet López und Antonio Manuel Hespanha (Hg.) [Texto en alemán]
DOI:
https://doi.org/10.24310/chrlpl.3.2011.23571Keywords:
Franquismos, Salazarimus, Arbeitsrecht, SozialrechtAbstract
Der Franquismus wird in diesem Buch unter der Überschrift „Recht als nützliche Fiktion“, der Salazarismus unter „schwache Diktatur oder scheinrechtlicher Staat?“ betrachtet. Es stellt sich heraus, dass der portugiesische Estado Novo und das Franco-Regime zwei ungleiche Diktaturen waren. Beide Regime verband indes der Antikommunismus. Herausgearbeitet wird im Sammelband, dass das Sozialrecht eine der größten Fiktionen des Franquismus gewesen war, welches ab Mitte der 1950er Jahre durch das Verwaltungsrecht ersetzt wurde. Bemerkenswert ist, dass im Gegensatz zum Zivil-, Wirtschafts- oder Strafrecht das Sozialrecht nicht in ein Gesetzbuch aufgenommen wurde. Schließlich beinhaltete das Sozialrecht nicht nur Rechte, sondern auch Verpflichtungen, die im Ziel des Schutzes von Gemeingut neu definiert wurden. Das „neue“ Sozialrecht sollte sogar die Grenzen von Privat- und öffentlichem Recht überwinden.
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